Bevölkerung

Zur Bevölkerung Deutschlands zählen alle Einwohner, die mit ihrer Hauptwohnung in der Bundesrepublik Deutschland gemeldet sind, also auch alle hier gemeldeten Ausländer und Ausländerinnen. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein dichtbesiedeltes Land. Hier leben rund 82 Millionen Einwohner, das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 230 Personen je Quadratkilometer. Die Vergleichszahl für die Europäische Union liegt bei 116. Die Bevölkerungsentwicklung wird von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Geburten und Sterbefälle bestimmen die Einwohnerzahl ebenso wie die Wanderungsbewegungen, die über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinweg stattfinden.

Die Angaben zur ausländischen Bevölkerung stammen aus zwei unterschiedlichen Quellen, der Bevölkerungsfortschreibung und dem Ausländerzentralregister.

Die Bevölkerungsfortschreibung stellt zwischen den Volkszählungen die einzige Quelle für ein umfassendes Bild der Gesamtbevölkerung in Deutschland sowie deren Untergliederungen, und damit auch nach der deutschen und der ausländischen Bevölkerung dar. Die Bevölkerungsfortschreibung weist aber nicht alle Merkmale zu Ausländern nach. Daher nutzt die amtliche Statistik ergänzend Angaben des Ausländerzentralregisters (AZR), zum Beispiel zu Angaben von Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsdauer Aufenthaltsstatus der Ausländer.
Die Bestandszahlen über Ausländer aus dem AZR und aus der Bevölkerungsfortschreibung weichen infolge unterschiedlicher Abgrenzungen von einander ab. Grundsätzlich müssen die Ausländerzahlen aus dem AZR niedriger als diejenigen aus der Bevölkerungsfortschreibung sein, da das AZR nur die nicht nur vorübergehend in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländer erfasst. Die Abweichungen haben sich nach einer Registerbereinigung des AZR in dem Zeitraum 2000 - 2004 erheblich verstärkt. Ein unmittelbarer Vergleich der Ergebnisse der aus diesen beiden Quellen nachgewiesenen ausländischen Bevölkerung ist damit nicht möglich.

Am saufbau der Bevölkerung lässt sich ablesen, wie sich das Verhältnis der jüngeren zur älteren Generation entwickelt. Bereits heute ist die Bundesrepublik Deutschland - wie die meisten Industrieländer - durch eine verhältnismäßig schwach vertretene junge Generation gekennzeichnet. Die Lebenserwartung wächst, und dadurch verschiebt sich die sstruktur ständig zugunsten der älteren Menschen. Bereits heute leben in Deutschland mehr 65 jährige oder ältere Menschen als 15 jährige und jüngere.

Die Entwicklung der Geburten, aber auch der Eheschließungen und -scheidungen spiegelt die Einstellung der Gesellschaft zur Familie und zu Kindern wider. Niedrige Geburtenzahlen und abnehmende Heiratsbereitschaft haben auch Einfluss auf die Haushaltsgröße, die in der Bundesrepublik Deutschland tendenziell seit Jahren abnimmt: Haushalte mit mehr als fünf Personen sind nur noch äußerst selten vorzufinden, während die Zahl der Einpersonenhaushalte ständig wächst. Besonders in Großstädten sind Einpersonenhaushalte überdurchschnittlich häufig anzutreffen.

31 Июля, 2008 Просмотров: 12036 Печать



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