Haushaltsvorausberechnung

Private Haushalte sind wichtige Konsumenten auf Güter- und Dienstleistungsmärkten, sie bestimmen die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt und bilden die soziale Grundlage unserer Gesellschaft. Vorausberechnungen für Haushalte zeigen, wie sich die Haushaltszahl und die Struktur der Haushalte nach der Haushaltsgröße künftig entwickeln werden. Sie liefern eine Ausgangsbasis für die Prognosen der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung, wie beispielsweise Prognosen der privaten Nachfrage nach langlebigen Gebrauchsgütern, des Bedarfs an Pflegediensten und -einrichtungen sowie der Inanspruchnahme kommunaler Dienstleistungen.
Die Entwicklung der Privathaushalte ist durch die Tendenz zu kleineren Haushalten geprägt, was zu einer kontinuierlichen Zunahme der Haushaltszahl führt. Von 1991 bis 2005 ist die Zahl der Haushalte vier Mal so stark angestiegen wie die Zahl der in ihnen lebenden Menschen. Wie die Entwicklung künftig – bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl – verlaufen könnte, lässt sich mit Haushaltsvorausberechnungen abschätzen. Dazu werden Annahmen über die künftige Verteilung der Bevölkerung nach Privathaushalten unterschiedlicher Größe aus der bisherigen Entwicklung abgeleitet. Es wird dann untersucht, wie sich Zahl und Struktur der Haushalte verändern, wenn diese Annahmen eintreffen würden.

Haushaltsvorausberechnung 2007

Die Haushaltsvorausberechnung-2007 zeigt modellhaft die Entwicklung der Privathaushalte bis 2025. Sie berücksichtigt einerseits die Bevölkerungsentwicklung entsprechend den Ergebnissen der 11. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung und andererseits die Veränderungen in den Haushaltsstrukturen, wie sich diese in den langjährigen Ergebnissen des Mikrozensus abzeichnen.
Die Ergebnisse liegen nach zwei Varianten vor: In der so genannten Trendvariante werden die lang- bis mittelfristigen Veränderungen fortgeschrieben, die in der Verteilung der Bevölkerung nach Haushalten unterschiedlicher Größe in der Vergangenheit beobachtet wurden. In der Status Quo Variante werden dagegen die Ausgangsverhältnisse im Haushaltsbildungsverhalten festgehalten. Die beiden Varianten spiegeln die Auswirkungen der künftigen Bevölkerungsentwicklung auf die Haushaltszahl und -struktur wider. Die sich vollziehenden Veränderungen in der Struktur der Haushalte werden jedoch nur in der Trendvariante abgebildet. Diese stellt deshalb ein umfassenderes und realistischeres Zukunftsmodell dar.
Ausführliche Informationen und Ergebnisse zur Haushaltsvorausberechnung 2007 finden Sie auch in unserem Publikationsservice.

31 Июля, 2008 Просмотров: 7040 Печать



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