31 Июль, 2008
Bautätigkeit
Auf der Grundlage des Hochbaustatistikgesetzes aus dem Jahre 1998 werden die Statistiken der Bautätigkeit durchgeführt. Gegenstand der Bautätigkeitsstatistik sind Baugenehmigungen und Baufertigstellungen im Hochbau, der Bauüberhang am Jahresende, Bauabgänge von Hochbauten und die Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes. Unmittelbarer Erhebungsgegenstand ist das Gebäude, das entweder als Wohngebäude oder als Nichtwohngebäude gekennzeichnet wird und im konkreten weitere Untergliederungen nach der Art des Gebäudes beinhaltet. So sind zum Beispiel die Wohngebäude nachzuweisen als Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser oder als Wohnheime. Zu den Nichtwohngebäuden zählen zum Beispiel Büro- und Verwaltungsgebäude, landwirtschaftliche Betriebsgebäude, Fabrik- und Werkstattgebäude, Hotels und Gaststätten. Tiefbauten (zum Beispiel Straßen, Tunnels, Brücken) sind nicht Erhebungsgegenstand in der Bautätigkeitsstatistik.
31 Июль, 2008
Wohnsituation
Auf der Grundlage des Mikrozensusgesetzes wird in Deutschland alle vier Jahre als Zusatzmodul zum Mikrozensus eine Erhebung zur Wohnsituation durchgeführt. Die letzte fand im Jahre 2006 statt. Die vorliegenden Daten der Mikrozensus-Zusatzerhebung von 2006 liefern Informationen über die Struktur der Wohneinheiten sowie über die Wohnsituation der Haushalte. Im Einzelnen werden Angaben zur Art, Größe und Baujahr des Gebäudes, zur Fläche der Wohnung und Nutzung durch Eigentümer, Hauptmieter oder Untermieter, zur Ausstattung der Wohnung hinsichtlich Heizungsart und Warmwasserversorgung, verwendeter Energie für die Heizung beziehungsweise Warmwasserversorgung, zum Einzugsjahr des Haushalts und zur monatlichen Miete einschließlich kalten Nebenkosten (Bruttokaltmiete) erhoben.
Die Bevölkerung Deutschlands lebt fast ausschließlich in Wohngebäuden, d.h. in Gebäuden, deren Gesamtfläche mindestens zur Hälfte zu Wohnzwecken genutzt wird. Neben den Wohngebäuden unterscheidet die amtliche Statistik noch die sonstigen Gebäude mit Wohnraum (hier überwiegt die Nutzung für gewerbliche, soziale, kulturelle oder Verwaltungszwecke), die Wohnheime und die bewohnten Unterkünfte (z.B. Gartenlauben, Wohncontainer). Diese Gebäudearten spielen aber im Vergleich zu den Wohngebäuden nur eine untergeordnete Rolle bei der Wohnraumversorgung der Bevölkerung.
Mehr als die Hälfte der bewohnten Wohneinheiten befindet sich in Gebäuden mit drei und mehr Wohneinheiten. Der Anteil der vom Eigentümer selbst genutzten Wohneinheiten (die so genannte Eigentümerquote) hat sich im Laufe der letzten 4 Jahre in Deutschland nicht weiter erhöht und liegt damit weiterhin im europäischen Vergleich im unteren Bereich.
Nach wie vor wohnt der deutlich größere Teil der Haushalte in Deutschland zur Miete, nur ein ganz geringer Teil wohnt zur Untermiete. Die durchschnittliche Bruttokaltmiete pro Quadratmeter hat sich seit dem Jahr 1960 gut verzehnfacht. Zu dieser zählen dabei neben der Grundmiete auch die monatlich aufzuwendenden Beträge für Wasser, Kanalisation, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Hausreinigung und -beleuchtung, Schornsteinreinigung, Hauswart, öffentliche Lasten, Gebäudeversicherung und Kabelanschluss. Nicht zur Bruttokaltmiete gerechnet werden Umlagen für Zentralheizung, Warmwasserversorgung, Untermietzuschläge und Zuschläge für Möblierung.
Der weitaus überwiegende Teil der bewohnten Wohneinheiten ist mit einer Sammelheizung ausgestattet. Hierzu zählen Fern-, Block-, Zentral- und Etagenheizung. Die Bedeutung der Einzel- oder Mehrraumöfen hat in Deutschland kontinuierlich abgenommen. Zur Beheizung werden vorwiegend Gas und Heizöl verwendet, wobei der Gaseinsatz kontinuierlich zugenommen hat, der Heizöleinsatz hingegen leicht abnimmt.



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